Österreichisches Katastrophen-KnowHow im Ausland sehr gefragt

  • Bulgarische Delegation 1 © OEZSV
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Spezialisten aus Bulgarien besuchen Österreichischen Zivilschutzverband.

Am 09. März 2018 konnte Bundesorganisationreferent Michael Nistl vom Österreichischen Zivilschutzverband hochrangige Vertreter aus Bulgarien begrüßen. Im Zuge einer „Study Visit“ beim Umweltbundesamt haben diese Experten des Bulgarischen Innenministeriums auch die Strukturen des Österreichischen Zivilschutzverbandes kennengelernt.

Schwerpunkt des Treffs war der Informationsaustausch zum Thema Hochwasserschutz bzw. Katastrophenschutz. Die Delegation war sehr beeindruckt von den präventiven Projekten des Österreichischen Zivilschutzverbandes und planen auch in Ihrem Land die Informationskampagnen für Kinder über 12 Jahren sowie Pensionisten zu verstärken. Genau diese Altersgruppen werden in Österreich schon seit Jahren erfolgreich vom Österreichischen Zivilschutzverband gemeinsam mit den Landesverbänden betreut. Die Kinder lernen im Zuge der sogenannten „Safety-Tour“, einem Bewerb wo es um Wissen und Geschicklichkeit geht, die richtigen Verhaltensweisen im Falle einer Katastrophe. Aber auch mit der Senioren-Sicherheitsolympiade geht der Zivilschutzverband noch einen Schritt weiter und stärkt auch die Informationsverbreitung in dieser Altersgruppe.

Beim gemeinsamen Besuch bei „Die Helfer Wiens“ – dem Wiener Zivilschutzverband, konnten sich die Verantwortlichen über das Netzwerk und die Möglichkeiten der Einbindung der unterschiedlichen Einsatzorganisationen aber auch der zivilen Bevölkerung informieren. Gerade in Wien wird diese Vernetzung des K-Kreises, einem weltweit einzigartigen Zusammenschluss rund um das Thema Sicherheit, gelebt. „Der Wiener K-Kreis besteht aus allen Wiener Blaulicht- und Hilfsorganisationen sowie sämtlichen sicherheitsrelevanten Dienststellen der Stadt Wien, ihr nahestehenden Unternehmen und private Partnerinnen und Partner“, erläuterte der Geschäftsführer Wolfgang Kastel.

Als weiterer Punkt wurde anschließend die Zivilschutz- und Feuerwehrschule in Tulln besucht. LAbg. Christoph Kainz, Präsident des niederösterreichischen Zivilschutzverbandes, informierte über verschiedene Projekte für Kinder und Jugendliche. Interessiert zeigten sich die Besucher von den unterschiedlichen Anforderungen und Strukturen in Niederösterreich. Hier liegt der Schwerpunkt auf Freiwilligenarbeit. Mehr als 1500 Freiwillige sind beim niederösterreichischen Zivilschutzverband tätig. Aufgrund der ländlichen Struktur sind diese freiwilligen Mitarbeiter in nahezu allen Gemeinden des Landes vertreten und somit direkt bei der Bevölkerung. Sie informieren und unterstützen diese bei den präventiven Maßnahmen der Katastrophenvorsorge.

„Der Österreichische Zivilschutzverband mit der Struktur der neun Landesverbände ermöglicht rasch Informationskampagnen umzusetzen und somit die Bevölkerung österreichweit zu informieren. Diese funktionierende Struktur findet großes Interesse auch im Ausland. Es freut uns sehr, dass uns immer wieder Experten aus dem Ausland besuchen“, so der Präsident der Österreichischen Zivilschutzverbandes NR Johann Rädler.

 

Ein besonderer Dank gilt:

Wolfgang Kastel, Die Helfer Wiens
BR Markus Bauer, NÖ Landes-Feuerwehrschule
DI Stefan Kreuzer, Abteilung Feuerwehr- und Zivilschutz des Landes NÖ
Ministerialrat Mag. Gerhard Stadler, BM.I
für die informativen Beiträge und Präsentationen.

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