Die "richtige Bevorratung"

Aus gegebenem Anlass möchte der Zivilschutzverband Eigenverantwortung und Eigenvorsorge ohne Panik vermitteln. Als Basis zur Eigenvorsorge in Krisensituationen gilt die richtige Bevorratung.

Jedoch können schon kleinere regionale Notfälle die öffentliche Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten oder Energie unterbrechen. Als Empfehlung gilt, genug Essens- und Getränkevorrat anzulegen, um im Ernstfall zwei Wochen problemlos überbrücken zu können. Mit dieser Maßnahme ist auch Ihr Haushalt für die meisten Bedrohungsszenarien optimal vorgesorgt.

Für den Zivilschutzverband gilt es, den schwierigen Spagat zu meistern: Wir wollen Sensibilisierung ohne Angstmache!

Unser Motto: Vorbeugen, damit nichts passiert - Vorbereiten sein, sollte etwas passieren!

 

Die 10 wichtigsten Vorrats-Tipps:

1) Lagern Sie Trinkwasser ein. 1,5 Liter pro Tag und Person.

2) Lagern Sie Lebensmittel ein, die zumindest ein Jahr haltbar sind. 2.500 Kalorien pro Tag und Person.

3) Sorgen Sie für eine stromunabhängige Kochgelegenheit in Ihrem Haushalt. Das können Gaskocher oder Brennpaste genau so sein, wie ein Gartengriller.

4) Neben Trinkwasser brauchen Sie auch Wasser zur Hygiene und zum Kochen.

5) Auch Hygieneartikel sind wichtig. Dazu zählen auch Müllbeutel, Plastikteller und Plastikbesteck.

6) Im Ernstfall sind Informationen das Wichtigste. Bei einem Stromausfall funktionieren Fernseher oder Internet nicht mehr. Deshalb werden Batterieradios empfohlen. Auch ein Autoradio funktioniert auch ohne Strom.

7) Hausapotheke und Verbandskasten sollten vollständig sein und regelmäßig kontrolliert werden.

8) Jeder Haushalt sollte immer etwas Bargeld gut versperrt bzw. versteckt zu Hause haben.

9) Die Dokumentenmappe sollte immer vollständig und griffbereit sein und im Idealfall auch wasserdicht verpackt sein.

10) Im Ernstfall das Wichtigste ist gegenseitige Hilfe vor allem in der Nachbarschaft. 

 

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