Sicheres Wandern

Wanderungen sollen unter Bedachtnahme auf Zeitaufwand, Gelände, Kondition und Lust der Teilnehmer so geplant werden, dass bei Zwischenfällen nicht nur rechtzeitig umgekehrt werden kann, sondern auch tatsächlich umgekehrt wird.

Suchaktionen nach Verirrten sind nur dann zielgerecht möglich, wenn die Wanderer eine Nachricht zurückgelassen haben, wohin sie gehen und wann sie zurück sein wollen. 

Die Ausrüstung ersetzt nicht den Kopf! 
Eine gute Wanderausrüstung (Wetterschutz und Schuhe mit Profilsohle) gehört einfach dazu; jedoch die beste Ausrüstung ersetzt nicht die Notwendigkeit, mit den Augen im Kopf Gefahren zu erkennen und zu vermeiden (Wettersturz, Dunkelheit). 

Am „markierten“ Weg bleiben!

  • Niemals alleine auf Tour gehen;
  • Abkürzungen können Gefahren bringen (Absturzgefahr, etc.);
  • Granhänge und Waldböden sind rutschiger als Fels;
  • Geben Sie der Umwelt eine Chance!


Kein blindes Vertrauen in technische Anlagen! 
Technischen Anlagen entlang der Wanderwege gebührt ein gesundes Misstrauen. Viele Geländer und Verankerungen halten nicht das, was man von ihnen erwartet. Hochsitze nicht besteigen! 

Wanderer sind keine Dompteure! 
Tiere neben dem Weg sind lieb, aber unberechenbar. Nicht jede Kuh ist ein wütender Stier. Eine Stute mit einem Fohlen ist gefährlicher als eine Horde Stiere. Schauen Sie Wildtieren zu, stören Sie sie aber nicht. Weidetiere sind salzhungrig, auch auf den Schweiß der Wanderer. Hunde an die Leine nehmen! 

Alpine Notsignal – Alpiner Notruf: Bergrettung 140! 
Sechsmal innerhalb einer Minute ein Zeichen (Rufen, Pfeifen, heben eines sichtbaren Gegenstandes, etc.) geben. Eine Minute Pause. Danach das Zeichen wiederholen. Als Antwort erfolgt ein Zeichen der Retter dreimal innerhalb einer Minute.

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