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Notrufe

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    112

  • Feuerwehr

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    133

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Aktuelles

 

11.2: Euronotruf-Tag

Euronotruf 2013Der 11.2.2016 ist der europaweite „112-Tag - Euronotruf-Tag“. Der Euronotruf 112 ist die einheitliche europäische Notrufnummer, bei dem Notrufe entgegengenommen und die Informationen an die entsprechenden Einsatzkräfte weitergeben werden. Der Euronotruf ist laut Statistik die meistgewählte Notrufnummer Österreichs (Quelle: FMK, Notrufstatistik 2014). Doch Selbstschutz bedeutet auch, sich Kenntnisse über die nationalen Notrufnummern und die korrekte Unfallmeldung anzueignen.

Was ist der Euronotruf?

Die Telefonnummer 112 ist die einheitliche europäische Notrufnummer und der erste Kontaktpunkt (Public Safety Answering Point – PSAP). Hier werden Notrufe entgegengenommen und die Notfallinformationen an den entsprechenden Rettungsdienst, wie Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen, weitergeleitet. 

Der PSAP gehört entweder zu einer der genannten Rettungsorgansationen oder dient als Schnittstelle zwischen Anrufern und Rettungsdiensten. Die Organisation der Rettungsdienste bleibt jedoch eine nationale bzw. wie in Deutschland oder Spanien eine regionale Aufgabe.

Die Notrufnummer 112 wurde im Jahr 1991 eingerichtet und schrittweise in allen EU-Staaten etabliert. Diese Nummer kann überall in der Europäischen Union aus dem Festnetz oder vom Mobiltelefon kostenlos angewählt werden. In den meisten Ländern ergänzt die Nummer 112 die bestehenden nationalen Notrufnummern und ersetzt diese nicht.

Der europaweit einheitliche Notruf 112 kann von jedem Telefon aus gewählt werden – mit einem Handy auch ohne Netzvertrag, ohne Guthaben und meist sogar ohne SIM-Card.

Fakten zum Euronotruf

  • Der Euronotruf sollte nur im europäischen Ausland oder vom Handy getätigt werden
  • Wählt man den Euronotruf 112 in Österreich, gelangt man hierzulande zur Sicherheitsexekutive, die je nach Notfall die zuständige Organisation alarmiert
  • Der Euronotruf ist österreichweit ohne SIM-Karte erreichbar, es ist jedoch kein Rückruf möglich
  • Gilt in allen EU-Ländern

Notrufstatistik 2014

Laut Forum Mobilkommunikation ist der Euronotruf (112) mit 977.973 Anrufen (18.24 %) im Jahr 2014, der meistgewählte Notruf hierzulande. Danach folgen die Notrufnummer der Rettung (144) mit 72.303 Anrufen und die Notrufnummer der Polizei (133) mit 770.896 Anrufen im Vorjahr.

Notrufnummern einprägen

Der Österreichische Zivilschutzverband unterstützt den europaweiten „112-Tag“, trotzdem sollte der Euronotruf vor allem im EU-Ausland und vom Handy getätigt werden. Es ist ratsam, sich die österreichischen Notrufnummern einzuprägen und im Ernstfall direkt bei der zuständigen Organisation anzurufen.

122 Feuerwehr

133 Polizei

144 Rettung

112 Euronotruf

 

Eine genaue Unfallmeldung abgeben

Egal, welche Notrufnummer Sie gewählt haben, der Hilferuf muss immer so präzise wie möglich formuliert sein und sollte nicht vom Anrufer beendet werden. Als Hilfe dienen hier die 4 W´s:

WO ist der Unfallort?

z.B.: Ort, Straße, Hausnummer, Autobahnkilometer

WAS ist passiert?

z.B.: Autounfall, Brand, Herzinfarkt

WIE VIELE?

z.B.:  Anzahl der Verletzten, Hinweise auf besondere Umstände

WER ruft an?

Name und Telefonnummer, warten auf Rückfragen

Wichtig: Der Notruf sollte nicht vom Anrufer beendet werden. Wird unabsichtlich eine Notrufnummer gewählt, legen Sie nicht auf, sondern erklären Sie, dass es ein Versehen war.

Notruf- und Notfallnummern in Österreich

 Feuerwehr

 122
 Polizei  133
 Rettung  144
 Euronotruf  112
 Bergrettung  140
 Notruf für Gehörlose  0800 133 133
 Ärztefunkdienst  141
 ORF-Kinderservice  147
 Ärzteflugambulanz  40 144
 Frauenhelpline  0800 222 555
 Frauennotruf  01 71719
 Telefonseelsorge  142
 Gasgebrechen  128
 ARBÖ  123
 ÖAMTC  120
 Kinder- und Jugendanwalt  0800 240264
 Vergiftungsinformationszentrale  01 406 43 43
 Servicenummer der Polizei  059 133
 Hotline für vermisste Kinder  116000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notruf für Gehörlose

Eine Initiative von Innenministerium, den großen Telekomanbietern und des WITAF - seit 1865 im Dienste der Gehörlosen - hat die Möglichkeit für Gehörlose und Hörbehinderte geschaffen, über eine eigene Notrufnummer Hilfe herbeirufen zu können.

Unter 0800/133133 kann der Gehörlose oder Hörbehinderte per Fax oder per SMS Hilfe rufen. Die technische Plattform wurde durch das Bundesministerium für Inneres eingerichtet, die Organisation der einzuleitenden Maßnahmen erfolgt durch die Funkstelle der Wiener Polizei.

Die großen österreichischen Netzbetreiber sorgen für die Möglichkeit, dass Notrufe als SMS oder Home-SMS aus ganz Österreich abgesetzt werden können.

Es gibt auch die Mailbox gehoerlosennotruf@polizei.gv.at, die neben Fax und SMS als Zugang dient.

WITAF bietet allen Hörbehinderten Österreichs ein Notruf-Fax-Formular und eine SMS-Notruf-Bedienungsanleitung unter  http://www.witaf.at/ zum Download an

Servicenummer der Polizei: 059 133

Durch die Wahl dieser Nummer werden Sie automatisch und anabhängig von Ihrem Standort in Österreich mit der nächstgelegenen Polizeidienststelle verbunden.

Hotline für vermisste Kinder: 116000

Unter der kostenfreien Nummer 116000 wird psychologische Beratung für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern und Bezugspersonen rund um die Uhr angeboten.

 

Quellen und weitere Informationen:

Bundesministerium für Inneres

FMK

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Sirenensignale in Österreich

  • Warnung

    Signalschema Warnung als Linie dargestellt 

    3-minütiger gleichbleibender Dauerton - Gefahrensituation!

  • Alarm

    Signalschema Alarm als Linie dargestellt 

    Auf- und abschwellender Heulton ca. 1 Minute. Unmittelbare Gefahr!

  • Entwarnung

    Signalschema Entwarnung als Linie dargestellt 

    1-minütiger gleichbleibender Dauerton. Ende der Gefahrensituation!

  • Feuerwehralarm

    Signalschema Feuerwehralarm als Linie dargestellt

    Sirenensignal 3 x 15 Sekunden

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